Spendenaktion für die Ukraine organisiert

Wir können mit viel Stolz berichten, dass wir eine große Spendenaktion für die Ukrainer hier in Fürstenwalde gestartet haben. Es fing alles damit an, dass ich mit der Malwina aus dem Gründungszentrum der Viadrina telefoniert hatte und sie mir beichtete, dass sie gerade an nichts anderes denken kann, als an die schlimmen Zustände an der Grenze zu Polen.

Da dachte ich mir, sie hat Recht, wir können nicht einfach unser „Daily Business“ machen und so tun, als wäre nichts geschehen. Da rief ich jemanden an, den ich noch aus der Gewerbeflächensuche kannte und fragte, ob eine Lagerhalle frei wäre. Das wurde sofort bejaht. Soweit so gut. Und nun?

Ab zum Marktplatz in Fürstenwalde. Dort stehen jeden Freitag um 17 Uhr Bürger, die etwas gegen den Krieg in der Ukraine tun wollen. Vielleicht finde ich ja dort ein paar Menschen, die mit anpacken wollen.

Dort angekommen, wurde ich gefragt, ob ich nicht mal ans Mikrofon gehen will, um Helfer zu finden, die die Spenden entgegen nehmen würden.

Puh…am Mikro angekommen, spüre ich die Gesichter in meinem Nacken. Ich sehe, wie die Handys hochgehalten werden. Moment, ich wollte eigentlich nicht gefilmt werden, dachte ich mir.

Die Ansage habe ich gut überstanden und dann war schon die MOZ da und hat sich alle Infos aufgeschrieben. Und schwups, gab e am nächsten Morgen einen Artikel in der Zeitung und mein Handy klingelte ununterbrochen. Ich habe jeden einzelnen Anruf entgegengenommen und Helfer und Spender informiert und alles organisiert.

Auch wenn ich physisch nicht dabei sein konnte, denn ich hatte genau in der Nacht vor der Spendenaktion Corona bekommen- so hatte ich viel Unterstützung vor Ort von den HelferInnen und Wirtschaftsjunioren erhalten. Sie machten es möglich, dass wir von Mo-Do von 10-18 Uhr die Spenden entgegennehmen konnten.

Gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Ostbrandenburg hatten wir dann sogar Abnehmer für die Spenden gefunden. Sie holten die Spenden mit einem LKW ab und fuhren sie in den Westen der Ukraine nach Truskawez um Flüchtlingsunterkünfte damit aufzubauen. Hauptsächlich haben wir Decken, Kissen, Babynahrung, haltbare Lebensmittel und Spielzeug entgegengenommen.

Was denkt ihr, wie viel zusammengekommen ist? Die Fürstenwalder waren sehr solidarisch und haben ein großes Herz! Wir haben ÜBER 1 TONNE SPENDEN ERHALTEN.

Ich bin immernoch total erfreut über die tolle Zusammenarbeit und die Spenden. Es tut gut, anstatt die Nachrichten zu gucken und sich zu ärgern, aktiv etwas dagegen zu tun.

Bis zur nächsten Runde!

Auf dass der Albtraum bald ein Ende nimmt und unsere Brüder und Schwestern aus der Ukraine bald wieder in Frieden leben können.

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